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Pfingstrosen Die Pfingstrosen (Paeonia), auch Päonien genannt, sind die einzige Gattung der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Die Gattung umfasst 33 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also mehrjährige krautige Pflanzen; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Pfingstrosen, die man als Zierpflanzen in Parks und Gärten findet, sind fast immer Hybridsorten und keine reinen Arten.
Beschreibung
Die
Pflanze Alle
Päonien sind sommergrün, haben langlebige, ziemlich holzige "Wurzelstöcke"
mit verdickten Wurzeln und tragen große, zusammengesetzte Blätter, deren
Fiedern normalerweise gezähnt oder gelappt sind. Es handelt sich meist um
mehrjährige, krautige Pflanzen, die im Herbst ganz einziehen. Sie werden
daher den Stauden zugerechnet. Es gibt jedoch auch eine kleine Gruppe
chinesischer Arten, bekannt als "Strauch-" oder "Baum-Päonien",
deren bis etwa 2,5 Meter lange Triebe verholzen. Pfingstrosen haben wechselständige,
doppelt dreiteilige Laubblätter. Die Blüten entwickeln sich am Ende der
aufrechten Stängel. Die
Blüte Unter
der Blüte sitzen ein bis sechs Hochblätter (Brakteen). Die zwittrigen Blüten
variieren stark in der Anzahl ihrer Blütenorgane. Es sind zwei bis neun
Kelchblätter und vier bis 13 Kronblätter vorhanden. Die Blüten sind groß
und rosenartig, in ihrer Mitte befinden sich viele (bis zu 230) kurze Staubblätter,
die beinahe die zwei bis fünf (bis acht) großen Fruchtblätter verdecken. Es
werden Balgfrüchte entwickelt, die die dunklen, großen (bis 1,3 cm
Durchmesser) Samen enthalten.
Die
Pfingstrose im Garten Insbesondere
die Echte Pfingstrose ist eine verhältnismäßig robuste Gartenpflanze und
das gilt auch für viele der Zuchtsorten der Chinesischen Pfingstrose. Die
anderen Arten stellen an ihren Standort höhere Anforderungen und können vor
allem durch Spätfröste Schaden an Blättern und Trieben nehmen. Sinnvoll ist
es, Pfingstrosen möglichst lange an einem Standort stehen zu lassen, da der
Blütenansatz von Jahr zu Jahr zunimmt. Pfingstrosen können über Jahrzehnte
am selben Ort gedeihen, ohne dass sie je ausgegraben und geteilt werden müssen.
Empfehlenswert ist es, die Pflanzen im Frühjahr vor dem Austrieb sowie nach
der Blüte im Sommer mit organischem Dünger wie Knochenmehl oder Hornspäne
zu versorgen, damit die Pflanzen ihre Blühwilligkeit behalten. Auf
mineralischen Dünger reagieren Pfingstrosen gelegentlich mit gelben Blättern
und dürftigem Wachstum. Der Blühfähigkeit der Pflanze dient es auch, wenn
verblühte Blüten abgeschnitten werden, da die Samenbildung der Pflanze viel
Kraft kostet, die zu Lasten des Blütenansatzes im nächsten Jahr geht. Pfingstrosen
gedeihen an besten an einem etwas windgeschützten Standort in voller oder
leicht gefiltertem Sonnenlicht. Pfingstrosen gedeihen am besten in nährstoffreichem,
durchlässigem Gartenboden wie beispielsweise einem lockeren Lehmboden.
Pfingstrosen sind sogenannte Starkzehrer, das heißt sie benötigen einen nährstoffreichen
Boden. Bei den meisten Gärtnern hat es sich bewährt, sie nach dem Austrieb
zu mulchen und mit gut verrottetem Mist zu düngen. Staudenpfingstrosen
werden so tief gepflanzt, dass ihr Wurzelstock etwa drei bis vier Zentimeter
unter der Erdoberfläche liegen. Die ideale Pflanzzeit ist in der Regel der
Herbst, wenn die Sortenauswahl im Gartenfachhandel in der Regel auch am größten
ist. Die beste Pflanzzeit für Strauch-Pfingstrosen fällt gleichfalls in
diese Zeit. Sie werden jedoch so tief gepflanzt, dass die Veredelungsstelle
etwa 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der Oberfläche liegt. Strauch-Pfingstrosen
stehen am besten allein oder in Gesellschaft mit anderen Sträuchern. Ideale
Begleitpflanzen der Stauden-Pfingstrosen sind beispielsweise Frauenmantel,
Katzenminze oder die Arten und Sorten der Storchschnäbel.
Der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation
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