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Schwarze Knospen am Rhododendron

Hierbei handelt es sich um die Knospenbräune der Rhododendren. Diese Pilzkrankheit tritt in den letzten Jahren recht häufig auf. Sie wird von den ansonsten harmlosen Rhododendrenzikaden übertragen. Diese Insekten sind auffallend metallisch grün gefärbt und haben auf dem Rücken einen roten Streifen. Im September legen die Weibchen ihre Eier auf oder an den jungen Rhododendrenknospen ab. Dabei wird die genannte Pilzkrankheit übertragen, die zum Absterben und zur Schwärzung der Knospen führt.

In der Zeit der Eiablage sollten Sie die Insekten mit beleimten Gelbtafeln, die im Gartenfachhandel erhältlich sind, fangen. Dazu hängen Sie in der Zeit von Juli bis September mehrere Tafeln verteilt an den Pflanzen auf. Da die Tiere von der gelben Farbe angelockt werden, fliegen sie auf die Tafeln, kleben daran fest und werden so an der Eiablage gehindert. In der Regel reicht diese Maßnahme zur Verhinderung der Knospenbräune aus. Nur bei sehr starkem Befall können Sie ein zugelassenes Insektenbekämpfungsmittel einsetzen.

Es ist wichtig die schwarzen Knospen bis ins Holz auszuschneiden. Werden sie nicht entfernt, kann sich die Krankheit weiter verbreiten.

 

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