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Der
Aufbau einer Kräuterspirale Die
Spirale windet sich um einen Steinhaufen und steigt dabei kontinuierlich an.
Der aufgefüllte Boden wird nach oben hin zunehmend mit Sand durchmischt, um
ihn durchlässig zu machen. Von
unten gesehen beginnt die Kräuterspirale mit einem kleinen Teich an der Südseite.
Dieser schafft ein feuchtes Mikroklima und reflektiert zusätzlich Licht und Wärme
gegen die Südwand hinter der die Wurzeln der wärmeliebenden Kräuter liegen. In
der Nähe des Teiches ist die Feuchtzone mit einem humusreichen, lehmigen
Boden. Es ist dort sonnig und feucht, was Pflanzen wie Minze, Zitronenmelisse
oder Schnittlauch gedeihen lässt. Den
mittleren Teil bezeichnet man als Normalzone. Der Boden hier entspricht
typischen mitteleuropäischen Wachstumsbedingungen, indem er ebenfalls noch
humos ist, aber durchlässiger als in der Feuchtzone. Hier gibt es auch
Bereiche, die im Halbschatten liegen. Pflanzen, die hier gut wachsen sind z.B.
Petersilie, Koriander, Estragon, Kümmel Oregano oder Basilikum (Sonnig!). Den
oberen Teil der Spirale bildet eine Trockenzone. Der Boden ist durchlässig
und mager. Der innere Aufbau der Kräuterspirale gewährleistet eine gute
Drainage. Dies sind ideale Bedingungen für zahlreiche Küchenkräuter des
Mittelmeerraumes, wie Salbei, Thymian oder Lavendel. Der
Übergang zwischen diesen Zonen ist fließend, so dass ein großes Spektrum
von Wachstumsbedingungen abgedeckt wird. |
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